PeggyDoo im Suppenfieber – Kürbiscreme mit Süßkartoffel und Kokosmilch

MoinMoin,

angesagt war ein herbstlicher Sommer ab diesem Mittwoch – hmm, wie mein Chef zu sagen pflegt: „Dumm, dass das Wetter keinen Wetterbericht liest“. Statt dessen ist es kalt und grau – wenn auch wenigstens trocken. Dieses Wetter schlaucht und macht müde – aber davon lassen wir uns doch nicht runter ziehen! Pah, das wär ja noch schöner! Da müssen halt ein bis zwei Becher Kaffee mehr am Tag herhalten ;-)

Heute Abend bekomme ich nämlich Besuch, und weil die Zucchini-Suppe neulich so wahnsinnig lecker war und einfach ging, gibt’s heute schon wieder Suppe.  Naja, schaden tut‘s bestimmt nicht ;-)

Und während die Suppe vor sich hin kocht, kann ich dann gemütlich aufs Sofa und quatschen.  Das wird aber auch Zeit! Ich denke, einem guten Gläschen Wein wäre ich heute auch nicht abgeneigt – in Maßen natürlich, das Histamin lässt ansonsten grüßen L

Und das kommt nachher auf den Tisch:

500 Gramm Hokkaido Kürbis, gewürfelt mit Schale (grade einen wunderhübschen Bio-Kürbis bekommen)
500 Gramm Süßkartoffeln, geschält und gewürfelt
2 Zwiebeln
1EL Öl
600 Gramm Gemüsebrühe (da nehm ich natürlich meine Brühpaste – habe ich die hier eigentlich schon gepostet??)
400g Kokosmilch
100 Gramm Sahne (puh, vielleicht braucht man die gar nicht?)
1 Prise Salz, etwas Chilli und Muskat

Erst die Zwiebeln 5 Sek/Stufe 5 zerkleinern und mit 1 EL Öl 3 Minuten auf varoma/Stufe 3 andünsten. Dann Kürbis und Kartoffeln zugeben und 6 Sek/Stufe 6 zerkleinern. Mit der Brühe und der Kokosmilch auffüllen und 30Min/100Grad/Stufe 3 kochen.

Anschließend mit Sahne und Gewürzen verfeinern und nochmal 30 Sekunden/Stufe 8 pürieren. (edit: langen 15 Sek.)

Das Rezept findet ihr so in der Art auch in der Rezeptwelt von Kallewirsch – wenn auch nur mit Brühe und ohne Kokos. Vielleicht erstell ich eine Rezept-Variation, wenn sie so schmeckt wie ich hoffe ;-) (edit: tut sie, Rezept folgt :-) )

Dazu gibt es die Baguettes auf die Schnelle aus dem Grundkochbuch – in Natur, Sesam- und Zwiebel-Variante

Und da es wahrscheinlich ein langer Abend werden wird, werde ich das Foto wohl erst morgen nachreichen können – aber das wird natürlich noch eingestellt – ebenso wie der Geschmacksbericht ;) Ich wünsche euch einen schönen, gemütlichen Herbst-Abend!

LG
Eure PeggyDoo

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Kürbissuppe mit Baguette

Dreierlei Baguettes

Resumee: Lecker wars, und richtig schön cremig! Und von wegen, 100g Sahne! Mal ganz ehrlich, die braucht es nicht! Ein kleiner Schwupps hat gereicht – statt dessen habe ich zum Schluss noch etwas Wasser zu gegeben, weil die Suppe fast streichfähig war, so dick :-) Und: Der Topf war VOLL :-) Fü 2 Personen langt die halbe Menge. Werde ich aber auf jeden Fall nochmal machen!

Gelbe Zucchinicremesuppe mit zweierlei Einlage – zaubert allen ein Lächeln auf das Gesicht

MoinMoin,

hier in Hamburg ist der Herbst ausgebrochen – es ist kalt und vor allem nass und windig. Was liegt da näher, als eine schöne warme Suppe?

Wie praktisch, dass noch Reste der Zucchini-Schwemme aus dem Garten meiner Mami übrig waren. Dazu muss man sagen: ich bin ein großer Zucchini-Fan, auch wenn ich mir immer anhören muss, dass Zucchini ein furchtbar langweiliges Gemüse ist. Ich liebe es trotzdem – oder vielleicht auch grade deswegen.

Allerdings führt das Wissen über diese Vorliebe bei der lieben Familie dazu, dass die Zucchini-Flut aus dem Garten meiner Mutter gerne mal zurück gelegt wird, weil “das Kind ja bald zu Besuch kommt” und sich bestimmt über die RIESIGEN Zucchinis freut. Und so ist es auch! Sehr sogar! Und wenn ich mal nicht zu Besuch komme, wird auch gerne mal ein Paket mit Übergewicht verschickt – Inhalt: Zucchinis, Marmeladen und Chutneys :) Und es gefällt! Alle Jahre wieder!

Das Problem ist nur: diese Massen müssen ja auch verspeist werden – und das im Eiltempo, denn die Dinger sind ja groß und müssen entsprechend schnell weg. Jetzt, wo ich hier darüber berichte, werde ich an die Spargelzeit erinnert. Ging es euch früher auch so, dass ihr zu Hause in der Spargelzeit täglich Spargel bekommen habt – ob ihr wolltet oder nicht? Auf ein feistes Spargelessen folgte am nächsten Tag die Spargelcreme-Suppe aus den Resten. Und so weiter, und so fort… Das hat dafür gesorgt dass ich einige Jahre nach Auszug aus dem Elternhaus Spargel gemieden habe wie nichts Gutes. Mittlerweile weiß ich den wieder zu würdigen – in Maßen ;-)

Nun ja, ähnliches stellt sich also in der Regel jährlich zur Zucchini-Zeit ein – ich habe jedoch keinen Nachwuchs, den ich damit penetrieren könnte ;-) Es gab somit am Montag gefüllte Zucchini, Dienstag Reste der gefüllten Zucchini. Dann – und das ist der Vorteil der eigenen Haushaltsführung – eine mehrtägige Zucchini-Pause :) Gestern gab es in Ingwer-Panade gebratene Zucchini (lecker!!) und heute – bei diesem gruseligen Wetter – die weltbeste Zucchinisuppe, die ich jemals gegessen hab.

Und da meine Frau derzeit kein Fleisch ist, gabs im Varoma dazu einmal Hühnchenbrust und einmal Scampies – damit auch alle zufrieden sind.

Und das ist das Ergebnis – müsst ihr unbedingt mal nachkochen.

gelbe Zucchinisuppe

Das Brot ist übrigens Dinkel-Buchweizen-Brot und ebenfalls sehr schmackhaft :-) Das Rezept für die Suppe ist natürlich wieder wahnsinnig einfach :) Und man braucht nicht viel:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
500g Wasser
500g Zucchini
1-2 Brühwürfel (nehme natürlich meine Brühpaste)
Salz/Pfeffer
1 Schwupps Sahne (habe dieses Mal 1 EL Mascarpone genommen)
1 ordentliche Prise Muskatnuss

Die Zwiebel halbieren und mit der Knoblauchzehe für 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern. Nach unten schieben und mit 1 EL Butter 3 Minuten/Stufe 1/Varoma andünsten. Dann die Zucchini in Stücken dazu und für 5 Sek./Stufe 6 kurz zerkleinern. Wasser und Brühwürfel/-paste dazu und nochmal kurz -3 Sekunden Stufe 5 unterrühren.

Wenn man nur die Suppe haben möchte, genügen in der Regel 15 Min./Stufe 2/100 Grad. Bei uns gab es ja noch Hähnchenbruststreifen und Scampies aus dem Varoma – daher 25 Minuten/Stufe 2 / Varoma. Die Scampis und die Hähnchenbruststreifen habe ich separat auf Alufolie gelegt, damit die Suppe nicht nach Fleisch oder Fisch schmeckt, bzw. das Huhn nach Fisch oder anders herum. Dann den Varoma drauf und warten :) Oder Küche aufräumen (kommt bei mir häufig zu kurz, sagt meine Frau :D ). Oder aber schon mal das Gemüse für den nächsten Tag schnibbeln… So oder so – man hat dann halt erst mal Zeit.
Als letzten Schritt dann einen Schwupps Sahne und eine ordentliche Prise Muskat (passt hervorragend) dazu geben und noch mal kurz auf Stufe 10 hoch drehen. Und fertig ist die Suppe mit variabler Einlage ;-) Das könnt ihr auch!!

Und ist – Dank dieses tollen Gemüses – zumindest für mich – hervorragend verträglich und quasi histaminfrei. Yummie :)

Also, ab in die Küche mit euch – es lohnt sich!

Eure PeggyDoo

Ein Gourmet-Tag im Heidepark ODER Wie Küchenarbeit jeden Muffel vertreibt

MoinMoin,

vor einiger Zeit hat ein Freund zu seinem Geburtstag in den Heidepark gebeten, und so sind wir mit Sack und Pack nach Soltau gefahren, um bei fantastischem Wetter die Fahrgeschäfte zu genießen.

Und an diesem Punkt muss ich mich outen – als Muffel :D Denn so toll und positiv das auch klingt – bei der Vorplanung war ich keineswegs so positiv eingestellt. Der Gedanke an Achterbahnen und Karussels ließ meine Mundwinkel grade nach unten fallen und ich hab mich schon in der Rucksack-Aufpass-Fraktion gesehen, bei brütender Hitze. Und das bei den Eintrittsgeldern – das lohnt sich ja nun wirklich nicht. Meine Laune schmolz dahin. Wie ein  Muffel halt so ist – fürchterlich!! Dann wurden diverse Mails ausgetauscht bezüglich Anreise und Verpflegung uns das Ergebnis war: jeder fährt im eigenen Auto und verpflegt sich selbst. Hmpf… Kennt ihr das, wenn ihr in so einer Laune seid, in der jede weitere Information direkt in die nächste Schublade mit der zynischen Aufschrift „Na toll, auch das noch…!“ landet? So eine Laune hatte mich gepackt – und zwar durch und durch.

Und das war wirklich dumm, denn im Grunde habe ich mich auf den Tag mit unseren Freunden total gefreut. Also habe ich das gemacht, was bei mir eigentlich immer hilft wenn michein Muffel packt: ich habe mich in die Küche gestellt :D

Selbstverpflegung?? Phhh!! Das wird ignoriert – ich mache für alle was! :D Und schon war die Laune wieder auf dem Höchstpunkt – auch wenn ich mir mehrfach anhören musste: „Aber die bringen sich doch eh alle was eigenes mit“

Dem habe ich getrotzt – zum Glück :)  Denn das Ergebnis war richtig lecker!! Und ratet mal wie viel ich wieder mit nach Hause genommen habe :-D

Und jetzt erzähle ich mal, was ich u.a. gemacht habe: Es gab ein leckeres Nektarinen-Zimt-Faltenbrot, kleine Schnitzelchen, „Würstchen im Schlafrock mal anders“, Wassermelone und Gemüse-Sticks. Und da einige  anderen auch  etwas mehr als für sich selbst mitgebracht hatten (zu erwähnen sind da besonders die berühmten Frikadellen des Geburtstagskindes), konnten wir uns ein richtig nettes und leckeres Essen im Park zaubern.

Hier ein Bild von den „Würstchen im Schlafrock mal anders“ frei nach Slava und der Thermomix Rezeptentwicklung im wilden Mischmasch :) . Das Rezept findet ihr in der Rezeptwelt – frisch hinzugefügt. Ebenso das Nektarinen-Zimt-Faltenbrot Marke Eigenkreation.

Würstchen Im Schlafrock mal anders

Durch all die Lekereien gut gestärkt ging es dann weiter auf unserer Karussel-Tour. Und wie ich es eigentlich vorher schon hätte wissen können: es hat riesigen Spaß gemacht! Und das Rucksack-hüten hat unter anderem meine Frau übernommen – ich habe mich nämlich getraut und bin ich fast alle Achterbahnen gegangen :D Mein Favorit: Colossos! Leute, Leute, hach, war das mal wieder ein schöner Nachmittag.

Und was lernen wir daraus? Rummuffeln bringt gar nichts!! Gewöhnt es euch ab! Zumal es meistens ganz anders kommt als befürchtet ;-) UND: Kochen und Backen hilft immer, besonders wenn man doch mal rummuffelt und einen Ausweg braucht.

Liebe Grüße und guten Appetit!

Eure PeggyDoo

Was Zeitmanagement mit Zitronenreiniger zu tun hat.

MoinMoin ihr Lieben!

Kennt ihr das, ihr erzählt etwas und das Gegenüber sagt: „Oh toll, kann ich das Rezept/die Anleitung/den Link etc. haben?“?
Klar, denn selbst wenn man das WasAuchImmer noch nicht schriftlich hat, das lässt sich doch mal eben schnell aufschreiben.
Und dann gehen Wochen ins Land und das schlechte Gewissen wird größer und größer, besonders wenn schon Nachfragen kommen :-(

Ich bin ein klassisches Beispiel für solch ein Verhalten – und dabei mein ich es gar nicht böse! Ganz im Gegenteil: ich teile gerne! Aber irgendwie ist mein Zeitmanagement meist eine Katastrophe, und bei einem Vollzeitjob – ihr kennt das vielleicht – bleibt nicht viel Zeit übrig, und davon möchte man natürlich auch noch genug Zeit für die Partnerschaft behalten. Konsequenz: man schludert so dahin mit seinen Terminen, und das ist wirklich ärgerlich!

Und gestern bekam ich dann eine Mail von einer neuen Kollegin im Team, die ich noch gar nicht kennen gelernt habe, die aber offensichtlich über ein weitaus besseres Zeitmanagement verfügt. Die wiederum hatte wohl ebenfalls von einem Rezept geschwärmt und das kurzerhand auf ihren Blog gestellt und in eben erwähnter Mail flux den Link rumgeschickt. Perfekt!! Und da war es wieder, mein schlechtes Gewissen :-( Gnadenlos wird mir mein Zeitmanagement vor Augen gehalten und mir ist nach weinen zumute.

Ich schulde meinen lieben Team-Kolleginnen nämlich seit knapp 3 Wochen ein einfaches Rezept für ein Putzmittel aus dem TM – dabei ist das so schnell und einfach gemacht und ich komm mal wieder nicht damit um die Ecke. Jetzt aber! Und ich folge meiner lieben, noch unbekannten Teamkollegin, indem ich meinen Blog nutze, denn ich denke das könnte auch für euch interessant sein ;-)

Alles was ihr dafür braucht sind ein Glas, Zitronenreste (alles was ihr so habt – Saft, Schalenreste, alte und vertrocknete Zitronen, die angebrochenen und  vertrocknete Zitronen aus dem Kühlschrank (die kennt doch jeder, oder?)… Orangen oder Limetten gehen übrigens auch) und Essig.

Zitronig frisch geputztIch habe das Rezept ursprünglich mal im Wunderkessel gelesen und aufgrund meiner Ungeduld etwas anders interpretiert – funktioniert fantastisch!

Ihr nehmt einfach das große Glas und schmeißt alle Reste der Zitrusfrüchte eurer Wahl. Alles rein, immer wieder wenn ihr was habt einfach oben drauf schmeißen. Und immer wieder mit einfachen Haushaltsessig auffüllen bis die Zitronen bedeckt sind. Das Ganze Prozedere kann gut und gerne einige Wochen stehen, sollte es sogar. Es setzt ein Gärungs-Prozess ein und die ätherischen Öle lösen sich aus den Schalen.

Nach 4-5 Wochen (frühestens) ist es dann soweit und die ganze Pampe kann in den Thermomix und 2 Minuten auf Stufe 7 ordentlich „durchgemust“ werden. Dann durch das Garkörbchen ablaufen lassen – die Flüssigkeit kann konzentriert genutzt werden (ich putze damit zum Beispiel unsere Spüle, dann perlt das Wasser wundervoll ab und alles glänzt) oder in einer Sprühflasche verdünnt genutzt werden. Das abgetropfte Mus nicht weg tun, das kann als Paste durchaus noch auf hartnäckige Flecken aufgetragen werden zum einweichen. Damit habe ich den großen, angebrannten Fettfleck im Backofen entfernen können.

Das ist also das Rezept für das Zitronen-Putzmittel Marke Eigenbau.

Und jetzt nochmal eine dicke Entschuldigung an Andrea und Co., die so lange darauf warten mussten. Ich könnte ja sagen, ich gelobe Besserung – aber ich fürchte, sowas kann mir immer mal wieder passieren. Aber der Blog ist bei solchen Sachen natürlich eine gute Gelegenheit und ich versuche zumindes, ein bisschen zeitnaher zu reagieren ;-)

Viel Spaß beim Putzen!

Eure PeggyDoo

 

Selbstgemachtes Eis erhellt auch düstere Abende

MoinMoin,

ich gebe zu, “düstere Abende” ist natürlich ein wenig übertrieben. Aber für die letzten Wochen Sonne und Sommer war der Abend gestern tatsächlich recht düster im Vergleich. Regenwolken, Wind und Regen – und das garnicht mal so wenig. dafür strahlt heute wieder die Sonne und ich kann bis jetzt keine einzige Wolke entdecken :-)

Aber gestern Abend Wollte ich gerne ein wenig Sonne und Sommer in die Küche und auf den Tisch bringen, daher gab es einen Salat mit Mango-Dressing und zum Nachtisch Mango mit Joghurt un ein in Kürze selbstgezaubertes Eis.

Für das Dressing habe ich einfach einige Stücke Mango genommen (ca. 150g), einen Schuss Öl dazu getan (ca. 50g), Salz, Pfeffer und Gewürze nach Geschmack und und einen kleinen Schuss Sahne. Alles zusammen habe ich im Thermomix 5 Sekunden auf Stufe 8 gemixt und fertig war das fruchtige Dressing. Schmeckt auch besonders gut zu herzhaften Salaten mit Speckwürfeln oder Schafskäse.

Zum Nachtisch gab es dann die restliche Mango mit frischem Joghurt UND ein spontanes Stiel-Eis. Ich bin ja schon so begeistert von den verschiedenen Eisrezepten im Thermomix – aber jetzt habe ich meiner Frau ein kleines Gerät geschenk, mit dem man innerhalb von 5 Minuten ein Stieleis zaubern kann. Das funktioniert!! Ich bin total begeistert und habe uns gestern zu Mango und Joghurt gleich noch ein Eis gezaubert, nämlich ein Caro-Kaffe-Eis!

Dafür habe ich einfach 2 Löffel Caro-Kaffe, einen kleinen Schuss Holünderblütensirup (Zucker, Invertzucker, Vanillezucker, Honig oder anderes geht natürlich auch – alles was süßt halt) und Milch (ca. 200g) in den Thermomix gegeben und 30Sek Stufe 10 gemixt. Dann habe ich die beiden Formen gefüllt und großzügige 7 Minuten gewartet. Das war das Ergebnis:

Mango und Caro-EisNatürlich geht das ganze auch in ganz normalen Eis-Förmchen, auch wenn die nicht schon nach 7 Minuten Ihre Leckereien wieder preis geben. Aber eine nacht im Gefrierfach sollte dafür reichen :-)

Ich hoffe, ihr habt jetzt auch ein wenig Appetit bekommen und wisst, wie ihr die kommenden, “düsteren” Abende ein wenig aufhellen könnt.

Freue mich,e uch bald wieder zu sehen!

 

Eure PeggyDoo

Eine Hochzeit und die Herausforderungen

MoinMoin,

so eine Hochzeit bringt doch immer einige Herausforderungen mit sich, auch wenn es nicht die Eigene ist. Am Freitag hat meine liebe Freundin Verena geheiratet und kurz vorher erreichte mich noch ein telefonischer Hilferuf der Braut, dass es garkeine Nachspeisen auf dem Buffet gäbe.

Nun denn, dem soll doch Abhilfe geleistet werden!
Also habe ich mich mal schnell in diverse Supermärkte begeben, um alles zusammen zu suchen, was ich so brauchte. Denn er Satz “Wir haben auch keine Hochzeitstorte” klingelte besonders laut in meinem Ohren und der Ehrgeiz hatte mich gepackt. Es sollte also nicht nur irgend ein Kuchen sein, nein, ich wollte eine Hochzeitstorte zaubern. Mal eben so – von einem Tag auf den anderen…

Ich habe mich schon einmal an einer Torte probiert, da hatte ich allerdings zwei Tage Zeit um mich voll der Sache zu widmen. Dieses Mal musste ein Abend und die Zeit zwischen Standesamt und Party reichen.  Puh! Ich gebe zu, ich habe wirklich oft geflucht und musste mir umso öfter anhören dass ich sehr oft fluche… Ups…

Und das, weil es irgendwie überhaupt nicht so lief wie gewünscht und ich sehr fustriert war – das Fondant war einfach nicht gefügig genug – oder ich zu ungeduldig. Aber offensichtlich habe ich mir mal wieder viel zu viele Gedanken gemacht – angekommen sind meine Mitbringel (nebst Torte auch noch eine “Blumenerde” und PopCakes) jedenfalls ganz gut, und das hat mich natürlich besonders gefreut :-)

HochzeitstorteVerena-Web CakePopsHochzeit-Web

 

Und das nächste Mal versuche ich mich mal an einer dreilagigen Torte :-)

Ich hoffe Ihr schaut bald wieder rein!
Eure PeggyDoo <3

Willkommen bei PeggyDoo’s Küchenzaubereien!

Ich freue mich sehr, dass ihr auf meinen Blog gefunden habt!

Seit April 2013 beschäftige ich mich jetzt mit dem Thema “Kochen und Backen”  – hauptsächlich rund um den Thermomix und histaminarm, aber es schleichen sich auch immer wieder Rezepte ein, die ich trotz Histamin wahnsinnig gerne ausprobieren möchte oder die auf dem guten, alten Herd in der Pfanne einfach besser aufgehoben sind ;-)

Viele Rezepte habe ich von nicht histaminfreien Rezepten abgewandelt, sie können also auch gerne wieder original gekocht werden, soweit Tomate, Parmesan und all die leckeren Zutaten kein Problem sind.

Häufig kombiniere ich meine Küchenzaubereien mit Geschichten aus meinem Alltag, und würde mich freuen, wenn euch meine Rezepte und kleinen Geschichten ein wenig Freude bereiten! Falls ja: sagt es weiter ;-)

Liebe Grüße
eure PeggyDoo

Zucchini mediterran – fleischlos glücklich :-)

MoinMoin,

und nein, der Herbst wurd noch nicht abgeholt – zumindest nicht in Hamburg. Neulich auf dem Weg zum Flughafen (“damals”, als wir unseren tollen Urlaub noch vor uns hatten und in die Sonne geflogen sind…) goss es auch in Strömen und da sagte unser Taxifahrerden wunderschönen Satz: “Die spinnen doch alle!” – und wenn man so drüber nachdenkt muss ich ihm recht geben. Ich weiß nicht genau wer das jetzt im Detail ist (könnte ja jeder sein – oder auch keiner…), aber pauschalisieren ist ja auch mal ganz nett B) Also, um es mal ganz deutlich zu sagen: “Ihr habt se doch nicht mehr alle, nu stellt ma das Wasser ab!!”
Wer weiß, vielleicht liest das ja jetzt die zuständige Person und kümmert sich drum :wave:

Da das mit dem vegan ja nicht funktioniert, ich aber ein wenig auf meinen Fleisch-Konsum achten wollte (klappt nur nicht immer so gut :-( ), wollte ich mal ein paar vegetarische Sachen ausprobieren.

Und die “Zucchini mediterran” passten mir da ganz gut in den Kram. Auf die Idee bin ich durch die gute “Thermifee” gekommen, die das mit Schweinefilet gekocht hat. Das fand ich optisch so ansprechend, dass ich mir eine vegetarische Alternative erdacht habe :-) Das Rezept habe ich aus der Rezeptwelt und natürlich ordentlich umgewandelt (Fleisch weg, Tomaten raus, Parmesan raus…)

Raus gekommen ist ein sehr leckeres Gericht! Ich habe das Rezept auch gleich in die Rezeptwelt gestellt.

Wenn ihr Lust habt, probiert es doch mal aus. Der Zeitaufwand ist minimal und es schmeckt wirklich köstlich :-)

Liebe Grüße
eure PeggyDoo

Apfelkuchen Turboschnell – ein Ereignis der Sonderklasse

MoinMoin,

es regnet endlich nicht mehr in der wunderschönen Hansestadt. Das ist dieser Tage leider ein sehr seltenes Ereignis, ein Tag ohne Regen. Aber vielleicht ist es jetzt endlich so weit und der Herbst packt seinen Koffer? Zu wünschen wäre es!

Aber das eigentliche Ereignis, von dem ich euch berichten möchte, war der Apfelkuchen am heutigen Morgen. Ich hatte heute früh Gruppentreffen mit meinen lieben Kolleginnen, und bei diesen immer wieder tollen Zusammentreffen wird häufig eine Kleinigkeit gekocht oder gebacken. Heute war es ein Apfelkuchen. Da die Treffen nicht so lange sind, habe ich mich schon gefragt, wie das denn funktionieren soll. Ich erinnere mich da an den Besuch meines Opas und meiner Familie vor kurzem, vor dem ich in Schweiß ausbrach, weil ich “mal eben schnell” einen Apfelkuchen machen wollte. Und das war schon ein einfaches, flottes Rezept. Aber das heute hat nun wirklich alles gekrönt! 10 Sekunden, sag ich da nur!!

Wahnsinn! Ich konnte das garnicht glauben. Und lecker!!
Ich hoffe sehr, ich bekomme das Rezept aus dem Kopf wieder so hin. Es waren glaube ich folgende Zutaten:

100g Zucker
200g Butter (kalt)
300g Mehl (das nächste Mal teste ich Dinkel)
1 Ei

2-4 Äpfel (ich würde mind. 3 nehmen)- geviertelt, entkernt und bei Bedraf geschält.

Die Teigzutaten in den Thermomix geben und 5 Sekunden auf Stufe 5 rühren lassen. Dann hat man schon tolle Streusel.
Davon die erste Hälft in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben, die andere Hälfte in eine Schüssel umfüllen. Die Streusel in der Form zu einem Boden platt drücken.

Dann die Äpfel ab in den Thermomix und 5 Sekunden Stufe 3-4 zerkleinern und auf dem Kuchenboden verteilen. Anschließend die restlichen Streusel darüber streuen und für 45min auf 190°C Ober-/Unterhitze in den Backofen schieben.

Und fertig ist der Blitz-Kuchen. Wahnsinnig lecker! Ich glaube, die Familie darf jetzt öfter kommen :DD

Und ihr solltet das unbedingt mal ausprobieren. Also ich war begeistert!

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbacken!:wave:

Es grüße euch herzlich
eure PeggyDoo

 

Kartoffel-Spargel-Quiche – oder: “der kleine Herbst möchte bitte abgeholt werden”

MoinMoin,

das Wetter erinnert im Moment doch tatsächlich wieder an Herbst. Heute Morgen habe ich ein schönes Foto gesehen, unter dem der Spruch stand: “Der kleine Herbst möchte bitte aus dem Mai abgeholt werden!” Ich habe herzlich gelacht. Dabei stelle ich mir diese tolle Durchsage vor, die immer erklingt, wenn bei dem schwedischen Möbelriesen jemand aus dem Småland abgeholt werden möchte :-) Ein sehr schöner Gedanke :-) Aber was passiert eigentlich, wenn die Eltern es grade für wichtiger erachten, Möbel zu shoppen anstatt Kevin Michael aus dem Smaland auszulösen? Ob die Aufforderung von Mal zu Mal flehentlicher oder eher herrischer wird?? Hat eigentlich schon mal jemand eine histerisch quietschende Durchsage bei Ik… gehört? “DIE ELTERN VON …. WERDEN SOFORT, ICH WIEDERHOLE: SOFORT!!! GEBETEN, IHREN SOHN ABZUHOLEN!!!” Ich weiß nicht, ob ich darüber lachen müsste oder Mitleid hätte. Aber mit wem dann eigentlich genau?? Mit Kevin, den Eltern oder den Smaland-Pädagogen?? Hmmm, darüber muss ich mir mal Gedanken machen.

Aber nun endlich mal wieder zum kochen :)
Wir sind mitten in der Spargelzeit – und so langsam wird er auch bezahlbarer. Was bietet sich da besser an als Spargelgerichte? Wir hatten neulich eine Kartoffel-Spargel-Quiche mit Hähnchenbrust-Spargel-Salat. Köstlich!! Das kann ich euch natürlich nicht vorenthalten, daher habe ich das Rezept -zumindest für die Quiche – auch schon in der Rezeptwelt eingestellt. Das vom Salat folgt noch ;-)

Daher schreibe ich hier jetzt nicht alles im Detail auf, nur den Salat und den Ablauf, ich hoffe damit seid ihr einverstanden ;-)

- für die Mayonnaise (Salatsauce) braucht ihr 1 Ei, Öl, Salz, Pfeffer, Limettensaft (Zitronensaft oder Essig), 2 EL Natur-Joghurt
- für den Salat braucht ihr etwas Spargel (die Reste vom Quiche), 1 Avocado (ACHTUNG: Avocado ist Liberator und nicht für jeden verträglich! Bei mir geht das ganz gut, die Avocado kann aber auch weggelassen oder ersetzt werden), 1 Apfel, 500g Hähnchenbrust
- für die Quiche bitte die Zutaten dem Rezeptwelt-Rezept entnehmen

Zuerst habe ich den Teig gemacht, da der 60min in den Kühlschrank muss.

Dann ab an die Mayonnaise/Salatsauce.
Dabei lasse ich für mich den Senf raus (wobei ich jetzt ja sogar verträglichen hätte) und nutze Limettensaft statt Essig – das ist für mich am besten.
Dauer: ca. 3 Minuten
Aufwand: gleich Null
Kosten: minimal
Die Zutaten hat eigentlich jeder im Haus, so dass man auch mal spontan sein kann.
Das Ei ab in den Thermomix und aus Stufe 4 rühren lassen, ohne Zeitangabe. Dann den Messbecher mit etwas Wasser füllen und mit der Öffnung nach oben einsetzen. Das Wasser hält den Messbecher unten wenn man jetzt das Öl auf den Deckel gießt. Ansonsten kann es auch passieren, dass das Öl den Messbecher hochschwemmt und dabei zu schnell zu viel Öl einläuft.
Wenn das Öl komplett eingelaufen ist, die Mayonnaise mit einem Schuß Säure (Essig, Zitronensaft und Co – je nach Verträglichkeit) ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken, den Joghurt dazu geben – und schon ist sie fertig, die perfekte Salatsauce!

Dann habe ich mich an den Salat und die Quiche-Vorbereitung gemacht. Das kann man hervorragend miteinander kombinieren und passt zeitlich prima in die Ruhezeit des Teiges. :p
Die Kartoffeln (400g) schälen und vierteln und ab in den Gareinsatz. Ca. 500g Hähnchenbrust in den Varoma legen, den Spargel (je 12-14Stangen geschält, grün und weiß) auf den Varoma-Einlegeboden legen. Dann ca. 1 Liter Brühe in den Topf, den Gareinsatz einsetzen, den Varoma aufstellen und alles zusammen 25Minuten auf Varoma, Stufe 2 kochen und dampfgaren.
Anschließend ist dann alles gemeinsam zur Weiterverarbeitung fertig :D

Die Kartoffeln zerstampfen und mit etwas Muskat und Milch/Butter würzen, die Hähnchenbrustteile gegen die Faserrichtung dritteln und abkühlen lassen und den Spargel längs halbieren.

Dann den Teig ausrollen und die Quiche belegen – erst den Kartoffelstampf und dann den Spargel drauf. Am besten von innen nach aussen und abwechselnd weißen und grünen Spargel. Danach die Soße drüber und ab in den Backofen.

Bei uns sind einige Stangen Spargel übrig geblieben und die haben wir für den Salat genutzt.
Während die Quiche im Backofen ist, die Hähnchenbrust-Stückchen im Thermomix auf Linkslauf, Stufe 4-6 (je nachdem wie groß die Stücke sind und anschließend im Salat sein sollen) für ein paar Sekunden auf die gewünschte Größe zerhexeln (es lösen sich prima die Fasern voneinander und man kann das toll mischen). Den Apfel und die Avocado in kleine Stücke schneiden und mit dem restlichen Spargel (ebenfalls geschnitten) und dem Fleisch mischen, dann die leckere Sauce unterrühren.

Der Salat schmeckt frisch und passt prima zu der Quiche :-)

Ich wünsche euch guten Appetit und hoffe, das Rezept sagt euch zu!

Eure PeggyDoo