Ganz viele, große Neuigkeiten – und warum die Torte anders wurde als geplant

MoinMoin,

heute beschränke ich mich mal nicht auf histamintaugliche Rezepte, da ich als Trauzeugin für die Verpflegung der Gäste zuständig war, und das in voller Vielfalt und vollem Umfang gewährleisten wollte. Dazu als Hintergrundinformation: meine liebe Freundin, die ich seit der Schulzeit kenne, hat geheiratet. und das nicht zu Hause bei sich, sondern hier im schönen Hamburg. Ganz klar, dass ich den Tag zu etwas besonderem machen wollte – was er ja eh schon ist, aber ich wollte halt ein kleines Stückchen dazu beitragen.

Also habe ich tatsächlich schon Wochen vorher mein kleines Köpfchen zermürbt, was ich denn bloß alles kochen und backen kann, damit auch die Verpflegung für alle perfekt wird. Es muss also von jedem etwas dabei sein. Und weil zwischen Standesamt und Essen am Abend einige Stunden Zeit waren, um zum einen das schöne Hamburg zu besichtigen oder zum anderen – mich eingeschlossen – mit dem Brautpaar auf Foto-Tournee zu gehen, musste auch alles mobil und in kleinen Portionen vorliegen.
Heraus gekommen ist folgendes: Für die Hamburg Touristen gab es eine Lunch-Tüte, die

- ein kleines Rührküchlein (mit Herzchen innen)
- zwei Sandwiches
- zwei Corn Dogs (Würstchen im Teigmantel)
- zwei CakePops
- 2 Pikkoloflaschen Hugo

enthielten. Für das Brautpaar inkl. uns Trauzeugen und Fotografen gab es selbige Köstlichkeiten, nur in einem großen Picknick-Korb verpackt.  Dazu selbstgemachte Zitronen-Ingwer-Limo, Hugo, Wasser und Wein. Aber eigentlich hätten ein bis zwei Thermoskannen Kaffee gereicht – die hatte ich leider vergessen :(

Wie dem auch sei: ihr könnt euch vorstellen dass ich ein Weilchen beschäftigt war und mir sogar einen Tag frei nehmen musste, um das alles zu schaffen. Aber die Krönung der ganzen Sache war natürlich die Torte. Da lege ich immer einen ganz besonderen Ehrgeiz an den Tag – zumindest für meine Nicht-Konditor-Verhältnisse ;)
da wir nur eine kleine runde waren, sollte es nur eine Einstöckige sein, dafür aber klassisch.  Eigentlich wollte ich Sie mit zuckerspitze verzieren, die ich extra in England bestellt habe – daraus ist aber leider nichts geworden. Also musste eine Alternative her, und ich habe Fondant eingefärbt und daraus Verzierungen geformt. Nicht perfekt, aber durchaus vorzeigbar ;) Ihr könnt ja schauen, was dabei heraus gekommen ist:
Hochzeitstorte-1 Hochzeitstorte-2 Hochzeitstorte-3
Dazu muss ich sagen: ich mag es überhaupt nicht, wenn Torten so furchtbar süß und fett sind. Besonders da ich wusste, dass wir den Abend über sitzen und hervorragend essen werden  habe ich mich mit der Creme zurück gehalten und auch kein Marzipan, sondern Fondant genommen.  Und es kam wie befürchtet: eigentlich waren wir alle papp satt als die Torte serviert wurde :D Aber ein klitzekleines Stück haben wir dann doch noch alle gegessen :)

Auch ohne Hochzeit kann ich das Restaurant, in dem wir gegessen haben, übrigens sehr empfehlen. Für alle, die einen Abstecher nach Hamburg machen: schaut doch mal im Tschebull vorbei. Das Restaurant ist direkt in der Innenstadt im Levantehaus, bietet österreichische Küche vom Feinsten und der Service lässt nichts zu wünschen übrig. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Und um dieses tolle Wochenende noch zu krönen, gab es zur tollen Hochzeit noch eine ganz besonders schöne Nachricht für uns. Wir konnten den Mietvertrag für eine neue Wohnung unterschrieben, besser gesagt für eine Doppelhaus-Hälfte mit Garten. Ein Garten!!!! Und das in Hamburg!! Ihr Lieben, Hamburg ist wunderschön grün, und an jeder Ecke ist ein Park, der zum verweilen einlädt, aber so ein kleiner, eigener Garten ist schon etwas Besonderes – zumal ich jedes Mal, wenn ich auf Heimbesuch war, neidvoll wieder zurück komme. In der Regel mit einer riesen Zucchini oder ähnlichem im Gepäck. Das wird in Zukunft dann anders! Wir werden unsere eigenen Zucchini, Tomaten und Salate ziehen und damit wundervolle Gerichte zaubern! Darauf dürft ihr euch schon mal freuen – wir tun es zumindest schon!

Und wir werden eine Menge Ruhe haben: keine großen Straßen oder Busparkplätze oder Kloster, die sonntags ab 9 Uhr in einem durch läuten. Das wird ein ganz neues Schlaf-Erlebnis ;-) Hach, was wird das schön werden!

Und den anstehenden Umzugsstress werden wir bestimmt auch prima wuppen – zumindest bin ich noch ganz guter Dinge ;-)

So, das waren eine Menge Neuigkeiten, und jetzt werde ich mich mal wieder auf die neuen Rezepte konzentrieren, die ich für euch zaubern kann. Bestimmt fällt mir noch einiges ein!

Liebe Grüße
Eure PeggyDoo