Gelbe Zucchinicremesuppe mit zweierlei Einlage – zaubert allen ein Lächeln auf das Gesicht

MoinMoin,

hier in Hamburg ist der Herbst ausgebrochen – es ist kalt und vor allem nass und windig. Was liegt da näher, als eine schöne warme Suppe?

Wie praktisch, dass noch Reste der Zucchini-Schwemme aus dem Garten meiner Mami übrig waren. Dazu muss man sagen: ich bin ein großer Zucchini-Fan, auch wenn ich mir immer anhören muss, dass Zucchini ein furchtbar langweiliges Gemüse ist. Ich liebe es trotzdem – oder vielleicht auch grade deswegen.

Allerdings führt das Wissen über diese Vorliebe bei der lieben Familie dazu, dass die Zucchini-Flut aus dem Garten meiner Mutter gerne mal zurück gelegt wird, weil “das Kind ja bald zu Besuch kommt” und sich bestimmt über die RIESIGEN Zucchinis freut. Und so ist es auch! Sehr sogar! Und wenn ich mal nicht zu Besuch komme, wird auch gerne mal ein Paket mit Übergewicht verschickt – Inhalt: Zucchinis, Marmeladen und Chutneys :) Und es gefällt! Alle Jahre wieder!

Das Problem ist nur: diese Massen müssen ja auch verspeist werden – und das im Eiltempo, denn die Dinger sind ja groß und müssen entsprechend schnell weg. Jetzt, wo ich hier darüber berichte, werde ich an die Spargelzeit erinnert. Ging es euch früher auch so, dass ihr zu Hause in der Spargelzeit täglich Spargel bekommen habt – ob ihr wolltet oder nicht? Auf ein feistes Spargelessen folgte am nächsten Tag die Spargelcreme-Suppe aus den Resten. Und so weiter, und so fort… Das hat dafür gesorgt dass ich einige Jahre nach Auszug aus dem Elternhaus Spargel gemieden habe wie nichts Gutes. Mittlerweile weiß ich den wieder zu würdigen – in Maßen ;-)

Nun ja, ähnliches stellt sich also in der Regel jährlich zur Zucchini-Zeit ein – ich habe jedoch keinen Nachwuchs, den ich damit penetrieren könnte ;-) Es gab somit am Montag gefüllte Zucchini, Dienstag Reste der gefüllten Zucchini. Dann – und das ist der Vorteil der eigenen Haushaltsführung – eine mehrtägige Zucchini-Pause :) Gestern gab es in Ingwer-Panade gebratene Zucchini (lecker!!) und heute – bei diesem gruseligen Wetter – die weltbeste Zucchinisuppe, die ich jemals gegessen hab.

Und da meine Frau derzeit kein Fleisch ist, gabs im Varoma dazu einmal Hühnchenbrust und einmal Scampies – damit auch alle zufrieden sind.

Und das ist das Ergebnis – müsst ihr unbedingt mal nachkochen.

gelbe Zucchinisuppe

Das Brot ist übrigens Dinkel-Buchweizen-Brot und ebenfalls sehr schmackhaft :-) Das Rezept für die Suppe ist natürlich wieder wahnsinnig einfach :) Und man braucht nicht viel:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
500g Wasser
500g Zucchini
1-2 Brühwürfel (nehme natürlich meine Brühpaste)
Salz/Pfeffer
1 Schwupps Sahne (habe dieses Mal 1 EL Mascarpone genommen)
1 ordentliche Prise Muskatnuss

Die Zwiebel halbieren und mit der Knoblauchzehe für 5 Sek./Stufe 6 zerkleinern. Nach unten schieben und mit 1 EL Butter 3 Minuten/Stufe 1/Varoma andünsten. Dann die Zucchini in Stücken dazu und für 5 Sek./Stufe 6 kurz zerkleinern. Wasser und Brühwürfel/-paste dazu und nochmal kurz -3 Sekunden Stufe 5 unterrühren.

Wenn man nur die Suppe haben möchte, genügen in der Regel 15 Min./Stufe 2/100 Grad. Bei uns gab es ja noch Hähnchenbruststreifen und Scampies aus dem Varoma – daher 25 Minuten/Stufe 2 / Varoma. Die Scampis und die Hähnchenbruststreifen habe ich separat auf Alufolie gelegt, damit die Suppe nicht nach Fleisch oder Fisch schmeckt, bzw. das Huhn nach Fisch oder anders herum. Dann den Varoma drauf und warten :) Oder Küche aufräumen (kommt bei mir häufig zu kurz, sagt meine Frau :D ). Oder aber schon mal das Gemüse für den nächsten Tag schnibbeln… So oder so – man hat dann halt erst mal Zeit.
Als letzten Schritt dann einen Schwupps Sahne und eine ordentliche Prise Muskat (passt hervorragend) dazu geben und noch mal kurz auf Stufe 10 hoch drehen. Und fertig ist die Suppe mit variabler Einlage ;-) Das könnt ihr auch!!

Und ist – Dank dieses tollen Gemüses – zumindest für mich – hervorragend verträglich und quasi histaminfrei. Yummie :)

Also, ab in die Küche mit euch – es lohnt sich!

Eure PeggyDoo

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