Schlemmen wie bei Omi – Milchreis mit warmen Apfelkompott

MoinMoin,

es kehrt Frühling ein in Hamburg. Endlich!!
Und ihr werdet es nicht glauben: schon bald geht es für mich in den Urlaub!! Am Mittwoch geht es in die Lüfte – ob ich will oder nicht

Bis dahin habe ich aber noch einiges zu berichten – ich habe doch sooo viel gekocht und gebacken und ganz vergessen, das hier einzustellen. Im Übrigen habe ich – trotz einiger Zutaten, vor denen ich ein wenig Angst hatte – alles auch ohne DAOSIN sehr gut vertragen. Das freut mich natürlich riesig, da ich solche Angst vor der Heuschnupfen-Welle hatte, die jetzt grade im Gange ist. Probiert doch mal aus wie es euch so schmeckt

Aber nun mal zum eigentlichen Ereignis: Milchreis mit Apfelkompott. Das war sooooo lecker! Milchreis und Milchnudeln wecken immer Kindheitserinnerungen bei mir. Dabei gab es Milchreis garnicht so häufig. Bei meiner Uroma (auch gerne TickTack-Omi genannt) gab es jedoch immer Milchnudeln, was für mich definitv in die gleiche Kategorie gehört. Das fand ich immer soooo lecker, dass ich viel zu viel davon gegessen habe und mir anschließend furchtbar übel war :-D Wie man das halt so macht als Kind.

Hach, ich erinnere mich noch an die Rückfahrten nach Hause, auf denen mir dann vor lauter leckeren Milchnudeln sooo schlecht war, dass ich nie ohne Tüte im Auto Platz nehmen durfte :-D

Und Heutzutage? Da isst man “Mal” einen Miclhreis, in kleinen Portionen zum Nachtisch – aber die Zeiten, in denen man damit eine Mahlzeit ersetzt hat, sind irgendwie vorbei. Oder? Zumindest in einem Haushalt ohne Kinder kommt es eher selten vor, denke ich. Aber uns war mal danach. Zudem stand auch die Aussage im Raum: der Milchreis aus dem Thermomix sei der Weltbeste. Das muss ja überprüft werden.

Zuerst habe ich frischen Apfelkompott gemacht – aus festen, sauern Äpfeln, damit noch ein paar Stückchen drin sind. Ich persönlich bin ja mehr die mehlig-süße Fraktion, aber meine Frau steht auf die ganz sauren Äpfel – bah!! Stückchen sollten im Apfelkompott auch noch drin sein, was bei mehlig kochenden Äpfeln auch eher schwer ist. Also musste ich wohl oder übel sprichwörtlich in den sauern Apfel beissen…
Ich hab 4 Äpfel entkernt, geschält und in nicht zu kleine Stücke geschnitten, ab in den Thermi und für 15-20 Minuten mit einem Schuß Wasser und einem Spritzer Limettensaft auf Linkslauf und Sanftrührstufe eingekocht. Und schon ist der Apfelkompott fertig :-) Man muss ehrlich gesagt garnicht groß zuckern, das schmeckt durch das einkochen erstaunlich süß.

Dann der Milchreis: ich habe mich da an das Rezept aus dem Grundkochbuch gehalten. Das ist ganz schlicht:
1 l Milch
1 Prise Salz
200 – 230 g Milchreis
(Zucker nach Bedarf)

Rühraufsatz einsetzen, dann Milch und Salz 8 Minuten auf Varoma, Stufe 1, aufkochen. Anschliessend durch die Deckelöffnung den Milchreis einwiegen, Zucker nach Bedarf beigeben und weitere 30 Minuten auf 80Grad, Linkslauf Stufe 1 garen. (ich empfehle, die Kochzeit um 5-10Minuten zu verlängern)
Danach noch in eine Schüssel geben und nachquellen/erkalten lassen, wir haben ca. 20Minuten gewartet.

Aufgetischt wurde der Milchreis dann mit Zimt und Zucker obenauf (bei mir ohne, ich mag Zimt nur in Ausnahmen) und mit dem tollen Apfelkompott. Lecker!! Aber wie gesagt, 5-10 Minuten haben noch gefehlt, dann wäre er perfekt gewesen – so hatte er noch einen leicht festen kern, was aber auch nicht gestört hat. Geschmacklich jedenfalls der Kracher, und der Arbeitsaufwand ist gleich Null.

Für mich war der Milchreis auch sehr gut verträglich. Vielleicht kommt es in Zukunft jetzt mal wieder ab und an vor, dass wir Milchreis kochen. In Gedenken an die gute alte Zeit bei Omi und Uromi ;-)

Es grüßt – in herrlicher Urlaubslaune
eure PeggyDoo

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