All-Inclusive-Urlaub: ein Resumee

MoinMoin,

nach kurzer Urlaubszeit bin ich jetzt zurück im guten, kalten Hamburg. Schön war es in der Sonne und am Meer, aber irgendwann holt einen der Ernst des Lebens halt wieder ein.

Aber so ein Urlaub hat auch seine Vorteile: man kann ganz Arbeitgeberfreundlich seine Erkältung auskurieren ;) Oder aber sich einen dicken Schnupfen einzufangen :-/

Was ich aber eigentlich erzählen wollte: ich hatte ja schon ein wenig Angst bezüglich der Verpflegung. Ich weiß was ich beim Kochen nicht verwenden darf um keine Probleme zu bekommen, aber beim Essen gehen ist das was ganz anderes. Da hat man ja nun leider keinen Einfluß auf die Zutaten. Und was ist Urlaub anderes, als täglich essen zu gehen? Und das Mogens, Mittags und Abends.

Alles in Allem kann ich aber eine sehr positive Rückmeldung geben: bis auf zwei Zwischenfälle habe ich den Urlaub sehr gut überstanden. Ich habe viele Sachen einfach von Anfang an weg gelassen und mich hauptsächlich von Reis, Salat und gebratenem oder gegrilltem Fleisch ernährt, zumindest zu den Hauptmahlzeiten. Natürlich gab es dabei Variationen – ich fühlte mich zumindest gut versorgt. Und dazu muss man aber auch sagen, dass alles immer frisch zubereitet wurde. Alkohol habe ich kaum bis nie getrunken, und schon ist auch das tägliche “Fremdessen” in Ordnung. Nur der Mittagstisch am Strand hat mir zwei Mal Probleme bereitet, wahrscheinlich weil dort die Sachen länger im Warmen lagen. Also wurde Mittags nur noch im Hauptrestaurant gegessen.

So bin ich gut durch 10 Tage gekommen, und das in einem Land mit durchaus würzigem, orientalisch orientiertem Essen. Ich war ganz zufrieden mit meinen Vorsichtsmaßnahmen.

Und dann kommt man am Wochenende nach Hause und bestellt aufgrund des leeren Kühlschrankes beim Asiaten was zu essen und es dauert keine 15Minuten, bis ich das Glutamat gemerkt habe >:-[ Die Kopfschmerzen lassen grüßen!

Tja, also keine Angst vor dem Buffet im Urlaub, denn auch hier um die Ecke lauern die Gefahren!

 

Es grüßt

eure PeggyDoo

Fast Food Deluxe – es geht auch Bio und zu Hause

MoinMoin,

neulich Abend nach den Spätdienst hatte ich noch einen Termin – also bin ich bei einer dieser einschlägigen, amerikanischen Fastfood-Ketten an den Autoschalter gefahren und habe mir schnell eine kleine Portion Hähnchen-Nuggets bestellt.

Ich hab vorher gegrübelt, was wohl am unverfänglichsten wäre und dachte, da diese Dinger meistens eh nach nichts schmecken, könnten auch nicht so viele Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker drin sein. Ganz schön mutig – oder einfach naiv??

Die Quittung kam am nächsten Vormittag: Magenkrämpfe und Schweißausbrüche. Also, Fastfood geschmacksneutral heisst noch lange nicht histaminfrei. Hätte eigentlich auch klar sein müssen – aber man redet sich das ja auch gerne schön.

Aber so ganz auf ungesund leckeres Fastfood verzichten? Ab und an sind so Hähnchennuggets doch wirklich was schönes, oder?
Wenn man wüsste wie lange die war gehalten wurden und vor allem, was alles drin ist – dann müsste es doch gehen!! Na dann also ran an den Thermomix – was die Amis in Massenproduktion können, muss für die kleine “Hausfrau” auch irgendwie drin sein!

Was habe ich genommen (für 2-3 Personen):

200g Dinkel-Vollkonflaker (wir kaufen die immer in Bio-Qualität bei Edeka)

400g frisches Hähnchenbrustfilet vom Schlachter eures Vertrauens – in Stücke geschnitten
1,5 TL Salz (ich habe selbstgemachtes Gewürzsalz genommen)
1-2 Knoblauchzehen (1,5 Löffel Knoblauchgrundstock)
4 Scheiben Toasbrot ohne Rand, geviertel (ich habe das Varoma-Brot genommen)
120g Frischkäse
120g frische Milch

Die Flocken für 6 Sekunden auf Stufe 5-6 zerkleinern. Wer es gerne feiner haben möchte, einfach ein paar Sekunden dran hängen – ich persönlich finde es grade lecker mit etwas größeren Flocken. Dann umfüllen in eine Schüssel, in der später die Nuggets gewälzt werden können.

Für die Nuggets als erste das Fleisch in Stücken in den Thermomix geben und für 5-8 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern.
Dann die restlichen Zutaten dazu geben und 10 Sekunden auf Stufe 7 vermischen. Die Fleischpaste sollte relativ zäh sein – sie wird immer kleben, aber wenn sie noch zu flüssig ist, helfen Haferflocken zum andicken.

Am besten garnicht erst versuchen, Kugeln o.ä. zu formen. Einfach mit dem Spatel ein bisschen Fleischmasse nehmen und ich die Flocken legen. Darin wälzen und erst während dessen etwas flach drücken. Dann hat man keine ganz so große Sauerei ;-)

Die Nuggets habe ich dann in zerlassener Ghee schon heiss angebraten. Durch die Flakes wird die Panade richtig schön knusprig. Dazu gab es selbstgemachte, histaminarme Mayo :-)

Ein Essen, das nicht nur Kindern Spaß macht! Wenn ich das nächste Mal einen Termin nach der Arbeit habe, kann ich die zwar nicht vorbereiten, denn ungeühlt und dann aufwärmen würde die schöne Arbeit wieder kaputt machen und den Histamingehalt drstisch erhöhen – aber ich weiß jetzt zumindest, dass ich auf Fastfood nicht verzichten muss. Ganz im Gegenteil – es geht schnell, ist sehr lecker und in Bio-Qualität zu haben!

Ich wünsche viel Spaß beim ausprobieren!

Eure PeggyDoo

Grundlagen-Zutaten erweitern: Senf ohne Essig im Test

MoinMoin,

mir ist es schon häufiger passiert, dass ich über Rezepte gestolpert bin, in denen Senf als Zutat aufgeführt war. Bisher habe ich immer einen weiten Bogen drum gemacht, denn Senf geht bei mir so überhaupt nicht! :'( dabei mag ich den ganz gern.
Alternative? Nicht wirklich… Merettich hat bei mir leider geschmacklich eine ähnliche Wirkung wie der Senf körperlich – ich finde ihn furchtbar ekelig :-/

Also muss wieder Senf her, denn auf all die leckeren Gerichte will man natürlich nicht verzichten – zumindest nicht, ohne nicht alles versucht zu haben.
Im Libase-Forum habe ich gelesen, dass jemand den im Senf enthaltenen Essig durch Rhabarber ersetzt hat – und ich vermute jetzt mal ganz frech, dass der Essig das eigentliche Problem am Senf sein wird. Daher klingt Rhabarber statt Essig doch schon ganz gut :) Ist zumindest einen Versuch wert! :idea:

Vor all der ganzen Rührerei erst mal den Senf mahlen. Dazu habe ich 200g Senfkörner (180g gelb, 20g schwarz) in den Thermomix getan und eine knappe Minute auf Stufe 10 pulverisiert. Das Senfmehl danach nochmal umfüllen.
Dann habe ich den Rhabarber in Stücken ab in den Thermi gegeban. Es müssen ca. 250g Essig ersetzt werden – also habe ich entsprechend 250g Rhabarber genommen.

Dazu 200g Wasser, 1TL Gewürzsalz und 70g Zucker (ich habe diesen teilweise durch Honig ersetzt). Das ganze auf Varoma, Stufe 1, 15Minuten einkochen, danach kurz pürieren. Aber Achtung: da das Ganze heiß ist, dauert es etwas, bis der Thermomix auf “Pürier-Geschwindigkeit” gelangt.

Dann das Senf-Mehl dazugeben und 1 Minute auf Stufe 3 unterrühren lassen.

Die Senf-Paste in ein Glas geben und 2 Wochen im Kühlschrank reifen lassen. Das Ganze riecht bereits jetzt schon würzig scharf, ich freue mich schon auf den ersten Test. Ich weiß auch noch nicht ob ich 2 Wochen durchhalte – obwohl: ich fliege ja bald in den Urlaub, da kann ich eh vorher nicht probieren :-/

All das kann man wahrscheinlich noch mit Gewürzen, Öl, Saft und weiteren Finessen verfeinern. Mir ging es jetzt erst mal darum, überhaupt die Verträglichkeit von Senf zu testen, wenn kein Essig beigefügt wird.

Ich werde den Artikel natürlich entsprechend erweitern und von der Verträglichkeit berichten, sobald das ausgetestet wurde :o

Wenn ihr schon Senf-Erfahrungen gemacht habe, immer her mit den Erfahrungen!!

Es grüßt
Eure PeggyDoo

Nachtrag:  getestet und für sehr lecker befunden – ganz schön scharf :D

Versprochen ist versprochen – Schweizer Bürlies zum Frühstück

MoinMoin,

wie gesagt, es wurde viel gekocht und gebacken, daher gibts jetzt einen ganzen Batzen für euch zu lesen ;-)

Es gab ein Frühstück mit Kolleginnen, und dafür habe ich mal wieder die guten Schweizer Bürlis gebacken. Trotz Hefe – ich erwähnte es bereits in einem älteren Beitrag – erstaunlich gut verträglich für mmich. Ich habe spekuliert, dass es daran liegen könnte, dass der Teig über Nacht im Kühlschrank geht und nicht intensiv in kurzer Zeit bei Wärme. Vielleicht arbeiten die Hefebakterien träger bei Kälte ;-)

Als, am besten am Abend vorher loslegen.
Anbei das Rezept – von mit in den Mengen und Körner-/Mehlarten etwas abgewandelt:

400 g Weizenmehl (ich nehme nur 200)
100 g Roggenmehl (dafür hier 300, frisch geschrotet/gemahlen)
-> gesamt müssen es, egal in welchem Verhältnis, 500g Mehl sein
ein halber Würfel Hefe
2 TL Salz
340g lauwarmes Wasser

Alles zusammen in den Thermomix, 2,5min auf Teigknetstufe durchkneten und dann in einer Schüssel über Nach in den Kühlschrank stellen. Dabei sollte noch genug Platz vorhanden sein, damit der Teig gehen kann.

Am nächsten Tag den Backofen auf 200Grad vorheizen und während dessen den Teig etwas einmehlen, mit einem Löffel in Brötchengröße abstechen und auf ein Backblech geben. Dabei dürfen die Brötchen gerne knorrig und wurzelig aussehen ;)

Dann ab in den Ofen und 20Minuten backen. heraus kommen sehr leckere Brötchen – schaut doch mal, ob ihr sie auch so gut vertragt.

Ich wünsche guten Appetit!

Eure PeggyDoo

Schlemmen wie bei Omi – Milchreis mit warmen Apfelkompott

MoinMoin,

es kehrt Frühling ein in Hamburg. Endlich!!
Und ihr werdet es nicht glauben: schon bald geht es für mich in den Urlaub!! Am Mittwoch geht es in die Lüfte – ob ich will oder nicht

Bis dahin habe ich aber noch einiges zu berichten – ich habe doch sooo viel gekocht und gebacken und ganz vergessen, das hier einzustellen. Im Übrigen habe ich – trotz einiger Zutaten, vor denen ich ein wenig Angst hatte – alles auch ohne DAOSIN sehr gut vertragen. Das freut mich natürlich riesig, da ich solche Angst vor der Heuschnupfen-Welle hatte, die jetzt grade im Gange ist. Probiert doch mal aus wie es euch so schmeckt

Aber nun mal zum eigentlichen Ereignis: Milchreis mit Apfelkompott. Das war sooooo lecker! Milchreis und Milchnudeln wecken immer Kindheitserinnerungen bei mir. Dabei gab es Milchreis garnicht so häufig. Bei meiner Uroma (auch gerne TickTack-Omi genannt) gab es jedoch immer Milchnudeln, was für mich definitv in die gleiche Kategorie gehört. Das fand ich immer soooo lecker, dass ich viel zu viel davon gegessen habe und mir anschließend furchtbar übel war :-D Wie man das halt so macht als Kind.

Hach, ich erinnere mich noch an die Rückfahrten nach Hause, auf denen mir dann vor lauter leckeren Milchnudeln sooo schlecht war, dass ich nie ohne Tüte im Auto Platz nehmen durfte :-D

Und Heutzutage? Da isst man “Mal” einen Miclhreis, in kleinen Portionen zum Nachtisch – aber die Zeiten, in denen man damit eine Mahlzeit ersetzt hat, sind irgendwie vorbei. Oder? Zumindest in einem Haushalt ohne Kinder kommt es eher selten vor, denke ich. Aber uns war mal danach. Zudem stand auch die Aussage im Raum: der Milchreis aus dem Thermomix sei der Weltbeste. Das muss ja überprüft werden.

Zuerst habe ich frischen Apfelkompott gemacht – aus festen, sauern Äpfeln, damit noch ein paar Stückchen drin sind. Ich persönlich bin ja mehr die mehlig-süße Fraktion, aber meine Frau steht auf die ganz sauren Äpfel – bah!! Stückchen sollten im Apfelkompott auch noch drin sein, was bei mehlig kochenden Äpfeln auch eher schwer ist. Also musste ich wohl oder übel sprichwörtlich in den sauern Apfel beissen…
Ich hab 4 Äpfel entkernt, geschält und in nicht zu kleine Stücke geschnitten, ab in den Thermi und für 15-20 Minuten mit einem Schuß Wasser und einem Spritzer Limettensaft auf Linkslauf und Sanftrührstufe eingekocht. Und schon ist der Apfelkompott fertig :-) Man muss ehrlich gesagt garnicht groß zuckern, das schmeckt durch das einkochen erstaunlich süß.

Dann der Milchreis: ich habe mich da an das Rezept aus dem Grundkochbuch gehalten. Das ist ganz schlicht:
1 l Milch
1 Prise Salz
200 – 230 g Milchreis
(Zucker nach Bedarf)

Rühraufsatz einsetzen, dann Milch und Salz 8 Minuten auf Varoma, Stufe 1, aufkochen. Anschliessend durch die Deckelöffnung den Milchreis einwiegen, Zucker nach Bedarf beigeben und weitere 30 Minuten auf 80Grad, Linkslauf Stufe 1 garen. (ich empfehle, die Kochzeit um 5-10Minuten zu verlängern)
Danach noch in eine Schüssel geben und nachquellen/erkalten lassen, wir haben ca. 20Minuten gewartet.

Aufgetischt wurde der Milchreis dann mit Zimt und Zucker obenauf (bei mir ohne, ich mag Zimt nur in Ausnahmen) und mit dem tollen Apfelkompott. Lecker!! Aber wie gesagt, 5-10 Minuten haben noch gefehlt, dann wäre er perfekt gewesen – so hatte er noch einen leicht festen kern, was aber auch nicht gestört hat. Geschmacklich jedenfalls der Kracher, und der Arbeitsaufwand ist gleich Null.

Für mich war der Milchreis auch sehr gut verträglich. Vielleicht kommt es in Zukunft jetzt mal wieder ab und an vor, dass wir Milchreis kochen. In Gedenken an die gute alte Zeit bei Omi und Uromi ;-)

Es grüßt – in herrlicher Urlaubslaune
eure PeggyDoo

Sich bekochen lassen: Käfte mit Schafskäsefüllung, Tsatsiki und Rohkostsalat

MoinMoin,

bis zum Erwerb des Thermomixes stand überwiegend meine Frau in der Küche und hat gekocht, und das natürlich immer schmackhaft. Ich hingegen habe mich nur an Fleisch, besonders Braten, gewagt und ansonsten eher die Back-Fraktion vertreten. Mit dem Wunderkessel trat eine Wende ein – ich habe die gute Dame quasi aus der Küche verbannt und jetzt auch den Koch-Part übernommen. Ich musste ja schliesslich alles ausprobieren und daher blieb einfach keine Zeit für meine Frau, auch mal was zu kochen.

Heute war es dann aber mal wieder soweit. Ich hatte Spätdienst und bin daher erst gegen 20:15 zu Hause gewesen. Genug Zeit um sich in der Küche richtig auszutoben. Und tatsächlich war ein fantastisches Essen vorbereitet – für mich natürlich noch ungegart kalt gestellt, damit eine Verträglichkeit hoffentlich garantiert werden konnte.

Es gab Köfte (türkische Hackbällchen), gefüllt mit Schafskäse, dazu Tsatsiki und Rohkostsalat. Das war alles sehr schmackhaft und lecker und ich habe mich sehr gefreut!

Und jetzt kommt der Kracher: Sie hat es im Thermomix zubereitet :-D Das konnte ich erst garnicht glauben! Ich musste mir wirklich das Rezept zeigen lassen, bevor ich das glauben konnte. Denn bisher gab es da doch schon noch ein paar Berührungsängste und gar ein wenig Unverständnis, ob das jetzt auch wrklich alles so notwendig sei mit dem gerät. Dabei muss man sie offensichtlich einfach mal alleine machen lassen, und schon zaubert sie ein fantastisches Mahl in dem Gerät und erwähnt dann auch nur in einem Nebensatz, dass ja alles aus dem Thermomix stammt. Im Nachhinein schon wieder zum Schreien komisch :-)

Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich euch natürlich Fotos geliefert – aber das werde ich mir bestimmt nochmal kochen lassen, es war nämlich sehr, sehr lecker!

Fazit meiner holden Gattin: es ging alles erstaunlich schnell und das lästige Hack-Teig-Gemansche hat das nette Maschinchen auch übernommen.

Fazit von mir: Offensichtlich stehe ich in Zukunft jetzt wohl seltener in der Küche und mir wird ab und an der Platz vor dem Wundergerät streitig gemacht.

Naja, wenn’s nur das ist… Da das Ergebnis eigentlich immer fantastisch schmeckt, könnte es mich auch schlimmer treffen, oder was meint ihr? ;-)

Es grüßt die erstaunte
PeggyDoo

 

Ein Leben ohne Ketchup oder Tomatensoße? Nicht mit mir!

MoinMoin am heutigen Sonntag!

Das Wetter hat sich gefangen und es sieht nicht mehr ganz so düster aus hier im Norden.
Ein guter Grund, um mal wieder in die Küche zu gehen und ein wenig mit dem Gerät zu zaubern. Es muss noch neues Brot für die Stullen der kommenden Woche her – dieses Mal allerdings mit Hefe – und selbstgemachtem Apfelkraut. Ich werde berichten!

Ich habe übrigend festgestellt, dass meine Lieblingsbrötchen (Schweizer Bürlis – ebenfalls mit Hefe) ganz gut verträglich sind, obwohl der Teig eine Nacht lang geht. Allerdings draußen bzw. im Kalten – vielleicht macht das ja schon den Unterschied?
Jedenfalls werde ich das Rezept bei Gelegenheit mal einstellen, die schmecken nämlich wirklich Weltklasse und sind einfach und schnell gemacht.

Aber jetzt mal zu einem Thema, das mich schon länger beschäftigt: die guten Tomaten.
Ich esse sehr gerne Tomaten – besonders im warmen Zustand in Lasagne oder Bolognese. Nun haben Tomaten an sich ja keinerlei Histamin, sind jedoch Liberatoren und regen den Körper daher nach Verzehr dazu an, Histamin zu bilden. Dumm gelaufen :-( Also, Tomaten ade….

Aber so einfach wollte ich mich damit nicht zufrieden geben und habe verzweifelt nach einer Möglichkeit gesucht, wieder Spaghettig Bolognese essen zu können. Dazu muss ich sagen: Paprika in warmer Form fand ich immer scheußlich. Bah!! Aber ausgerechnet die wurde mir nun als Alternative vorgeschlagen. Erst habe ich mich geweigert, mit der Kosequenz, dass nun schon seeeehr lange keine Spaghetti Bolognese mehr auf den Tisch kam :-( Auch blöd! Also umdenken. Naja, probieren kann man ja mal.

Gesagt, getan. Eine Soße bzw. ein Ketchup sollte her, und zwar aus Paprika, gänzlich ohne Tomaten. Dafür habe ich erst mal 4 große, rote Paprika entkernt und in Achtel geschnitten. Diese habe ich mit der Schale nach oben auf ein Backblech gelegt und im Backofen mit Grillfunktion schön braun bis schwarz werden lassen. So kann man im Anschluss ganz einfach die Haut abziehen. Während dessen eine halbe Zwiebel und ein bisschen Knoblauch-Gundstock im Thermomix 5 Sekunden Stufe 5 zerkleinern, alles nach unten schieben und mit einem Schuss Olivenöl 2,5Minuten auf Varoma, Stufe 2 andünsten. Dann die Paprika dazu (es waren ca. 800g) und diese bei Stufe 3 20Minuten auf Varoma kochen lassen, dann 20g Zucker, 10-15 g Essig (wichtig: hier gut verträglichen nehmen. Bei mir funktioniert Branntweinessig und in geringen Mengen auch Apfelessig), 1 gehäuften TL Gewürzsalz und eine Prise Pfeffer. Diese Zutaten ebenfalls nochmal 10Minuten auf Varoma köcheln lassen, dann vorsichtig über langsame Steigerung der Stufe pürieren.

Anschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig :-)

Und was soll ich sagen: es schmeckt!! Die Konsistenz ist prima und der Geschmack kommt einer Tomatemsoße bzw. einem Grillketchup sehr nahe. Trotz Paprika, und ganz ohne Tomaten! Naja, Chilli könnte die Würze schon noch vertragen, aber ich dann wohl wieder nicht mehr. Man muss hat Abstriche machen.

Also, ich finds trotzdem prima, und werde das demnächst dann einmal in Soßenform als Gulasch oder Bolognese probieren. Freu mich schon drauf und werde natürlich berichten!

Es grüßt die Tomaten-süchtige
PeggyDoo

P.S. ich habe übrigens in einem unserer gut sortierten E…ka-Läden eine Tube Paprika-Mark gefunden, als Ersatz für Tomatenmark. Enthält leider immer noch ein wenig Tomaten, wird aber mal auf Verträglichkeit getestet und auch darüber werde ich berichten!

Ein Satz mit “X”: Das war wohl nix! – Reisbrot für die Mülltonne

Moin Moin,

die Ostertage sind vorbei und so langsam kehrt nach Familienbesuch auch wieder Ruhe ein in unserer kleinen Wohnung. Liebe Familie, nicht persönlich nehmen ;-) ) Und endlich finde ich auh wieder Zeit, etwas zu schreiben. Dabei hätte es genug zu berichten gewesen, aber ich konnte mich irgendwie nicht aufraffen :-( Aber jetzt :-)

Da ich ja immer noch auf der Suche nach einer Alternative für mich bin, was den täglichen Stullen-Konsum angeht, habe ich mal wieder ein hefefreies Brot ausprobiert. Dieses Mal mit Reismehl und Backpulver. Das Reismehl habe ich natürlich mal eben schnell selbst gezaubert, das ist ja mit dem Thermomix kein Problem mehr.

Dann Wasser und Backpulver dazu, ein wenig Butter oder Öl. Und anschließend ab in die Backform. Ziemlich flüssiges Gepansche :-(

Und soll ich euch mal da Ergebnis nennen: BAH!!!

Ein weißer Klumpen ohne Geschmack, der bei der kleinsten Berührung komplett auseinander gefallen ist. Stulle schmieren?? HAHA!! Ich habe es trotzdem versucht – das Ergebnis war eine vollgekrümelte Tastatur im Büro und schlechte Laune wegen des verpatzten Frühstücks!
Alternative wurde mir von einer Kollegin geboten, die zum Geburtstag Nutella-Brötchen angeboten hat.
Und was soll ich sagen: ich habe das Angebot angenommen – trotz Schokolade! Und hatte meinen ersten Flush seit meiner HI – zumindest den ersten, den ich wahrgenommen habe. Knallrote, heiße Wangen.
Wie gut, dass man die Fenster für Frischluft öffnen konnte.

Naja, ich werde weiter dran bleiben und versuchen, aber das “Reis-Brot”, wenn man den weißen Klumpen als solches bezeichnen mag, habe ich jedenfalls direkt als ich nach Hause kam in die Mülltone geschmissen.

Ich wiederhole nochmal meine Konsequenz aus der ganzen Sache: Reisbrot ohne Mehlzugabe ist BAH!!!

Es grüßt eure wieder etwas schlauere
PeggyDoo